Schulden sind zurückzuzahlen

Niemand verzichtet gerne auf die Rückzahlung seiner Forderungen. Und wenn, müssen die Verhandlungen penibel geführt werden und alle, wirklich alle Gläubiger müssen zustimmen. Wenn nicht, gibt es irgendwann eine Katastrophe.

Das muss gerade Argentinien in diesen Tagen schmerzhaft erfahren: Ohne, daß das südamerikanische Land seinerzeit Bankrott erklärt hatte, einigte man sich in einer Finanzkrise vor 12 Jahren  mit den Gläubigern, die Zahlungen herabzusetzen.

Allerdings nicht mit ALLEN Gläubigern: Einige schlaue Hedgefonds kauften nämlich daraufhin die Schuldpapiere auf, zahlten den Inhabern die geringen Zeitwerte und spekulierten auf die Rückzahlung zu 100%. Erfolgreich: So sind jetzt für 18 USD vor 12 Jahren investierte Mittel 100 USD zurückzuerhalten.

Ein Gericht stellt das Land jetzt vor die Wahl: Argentinien zahlt ca. 1 Mrd an den Hedgefonds oder meldet jetzt dann doch Insolvenz an. Der Schaden einer Staatspleite dürfte erheblich größer sein – also wird der Hedgefond jetzt Grund zur Freude haben.

Hat sich das Investment gelohnt?

Übrigens ermitteln wir eine Rendite von ca. 14,5% p.a.. Das wiederum klingt recht überschaubar. Sie interessieren sich für Investitionsrechnung? Wir freuen uns auf Ihren Anruf und erläutern Ihnen das zugrunde liegende finanzmathematische Modell.

Argentinien, „Argent“ ist französisch, heisst Geld, auch Silber. Ausgerechnet… Das lateinische Wort argentum (Silber) liefert einen Hinweis darauf, welche Schätze die damaligen Eroberer auf seinem Territorium zu finden glaubten. Aber Ramschpapiere scheinen ja auch nicht schlecht zu sein.

Finanzierung und Liquidität für den Mittelstand is Stephen Fry proof thanks to caching by WP Super Cache