Unternehmen können heute praktisch nichts mehr verkaufen, ohne ihren Kunden Zahlungsziele einzuräumen. So entstehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die beim liefernden Unternehmen 10 bis 20% des Jahresumsatzes ausmachen. Diese Mittel müssen refinanziert werden: Aus Mitteln der Gesellschaft und der Gesellschafter
(Gesellschafterdarlehen, Kapitalzuführungen), Fremdfinanzierung (Darlehen von Banken oder anderer Geber). Oder es kommt ein Verkauf in Betracht, als Finanzierungsinstrumente stehen hierfür Factoring, ABL, Forfaitierung oder ABS zur Verfügung.

Die Dauer der Finanzierung beginnt mit der Rechnungsstellung und endet mit der Begleichung durch den Zahlungspflichtigen, den Kunden.

In dieser Zeit sind zwei Risiken latent: die verspätete Zahlung und der komplette Ausfall der Zahlung (Delkredere).

Forderungen finanzieren und Risken vermeiden: Forderungsverkauf. Wie wirkt Factoring?