Handwerker gehen nach Hotelumbau leer aus

Und wieder machen Hamburger Handwerksunternehmen „dicke Backen“: Das Hotel Reichshof wurde umgebaut, aufwendig saniert, spezialisierte Handwerksunternehmen haben exquisite Arbeit geleistet. Und nun: Generalunternehmer pleite, insolvent, und kein Geld für die hervorragende Arbeit.

Wir (zumindest die Hamburger) waren alle schon dort und haben das historische Gebäude gegenüber dem Hauptbahnhof inspiziert: Art Deco Stil, tolle Lampen, Marmorsäulen, wertvolle Holzvertäfelungen. Beeindruckend, was die Handwerker aus dem heruntergekommenen Bau herausgekitzelt haben.

Und jetzt fehlen gut 7 Millionen Euro. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern dürfte existenzbedrohend wirken für machen Handwerker, der ja seinerseits in Vorlage getreten ist für Material, Löhne und Gehälter, Steuern und Abgaben.

Mit Factoring wäre das wohl nicht passiert. Einige Factoringunternehmen hätten sicherlich bereits bei Vertragsanbahnung auf die wackelige Konstruktion hingewiesen. Generalbauunternehmen Vöcker & Co. – klingt nach Völcker & Cie, oder Engel & Völkers, erstklassige Hamburger Adressen, denkt man. Im Hintergrund ein Luxemburger Fond, die Anwaltskanzlei als Sprecher: Die haben angeblich alle Rechnungen bezahlt.

Typisch: Es werden angebliche Mängel geltend gemacht, die Handwerker per Gerichtsverfahren durch alle Instanzen zur Verzweiflung getrieben.

Der Insolvenzverwalter hat nun jedenfalls Klage gegen das Hotel eingereicht.

Unser Tipp: Handwerker sollten Factoring nutzen!

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