Fetter Braten für die Börsen

Andrew Husar, ehemaliger Mitarbeiter der Federal Reserve, entschuldigt sich für die Geldschwemme (auch QE genannt).

“Geständnisse eines Quantitativen Lockerers”, so das Wall Street Journal.

Beim Mittelstand kommt nichts an

Kernaussage: Wir gingen auf große Anleihekauftour, die angeblich der Main Street [Realwirtschaft] helfen sollte. Sie wurde stattdessen zu einem fetten Braten für die Wall Street.

Husar war verantwortlich für das Anleiheankaufexperiments, die „quantitative Lockerungen“.

Schon Anfang 2010 war ihm klar: “Für die Mainstreet brachten die Anleiheankäufe der US-Zentralbank nur geringfügige Erleichterungen, für die Wall Street waren sie aber der absolute Coup. Die Banken hatten nicht nur von den niedrigeren Zinsen für Kreditaufnahmen profitiert. Durch den steigenden Wert ihrer Wertpapierbestände kamen sie zudem noch in den Genuss gewaltiger Kapitalgewinne. Hinzu kamen die dicken Provisionen, die sie mit der Vermittlung der meisten QE-Transaktionen der Fed einstrichen. 2009 hatte die Wall Street das profitabelste Jahr ÜBERHAUPT, und 2010 schien es ganz ähnlich zu laufen.”

Eigentlich hätte man gleich wiedr aufhören müssen, aber dann kam der „Flash Crash“ von Mai 2010. Für eine Rückkehr war es einfach zu spät gewesen sei.

Knapp vier Jahre später hat die größte Finanzmarktintervention der Weltgeschichte inzwischen schon 4 Billionen $ verschlungen. Ohne positive Wirkung auf die Realwirtschaft. Die Börsen verzeichnen Monat für Monat steigende Kurse und neue Hochs

Strukturelle Mängel bestehen nach wie vor

Die Struktur wurde jedenfalls nicht verändert, die Risiken des Zusammenbruchs sind mit Nichten gebannt. Und es geht munter weiter: Frau Janet Yellens, die neue Chefin der Federal Reserve ab dem nächsten Jahr, wird die Wirtschaft weiter „stimulieren“.

 

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