Bankenrating nach Basel II: So bekommen Sie gute Noten

Kreditinstitute sind durch Basel II gehalten, die Kreditwürdigkeit der Kreditnehmer intensiv zu prüfen. Im Ergebnis werden zwar nicht weniger Kredite vergeben, aber Unternehmen mit nicht ausreichendem „Score“ haben keine Chance, zu attraktiven Konditionen an Liquidität zu kommen. Ein gutes Rating ist mithin Grundvoraussetzung für Kredite.

Wenn einige, ganz einfache Grundsätze eingehalten werden, sollte man bereits gute Noten bekommen:

  • Informieren Sie Ihre Bank umfassend und freiwillig. Reichen Sie regelmäßig eine Liquiditätsplanung sowie Ihre BWAs und Einnahme-Überschuss-Rechnungen, bzw. Bilanzen mit Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein.
  • Planen Sie Ihre Liquidität, vermeiden Sie auf jeden Fall ungenehmigte Überziehungen der Kontorrentlinie
  • Berichten Sie Problemen rechtzeitig, falls es mal zu Schwierigkeiten (z.B. Verlust eines Großkunden, Umsatzeinbruch) kommen sollte. Halten Sie keine Informationen zurück.
  • Planen Sie Ihr Unternehmen detailliert. Sich hieraus ergebenden Mehrbedarf an Finanzmitteln kann so sehr elegant mit entsprechenden Begründungen (Saisoneinkauf, Nutzung von Sonderangeboten des Lieferanten) argumentiert werden.
  • Finanzieren Sie Investitionen und Anschaffungen (Firmenwagen, EDV-Anlage) nicht über das Girokonto, sondern sprechen Sie mit Ihrer Bank über eine Kreditfinanzierung oder mit uns über Leasingfinanzierung. Das schont die Liquidität und erhöht die Eigenkapitalquote.
  • Verkaufen Sie Ihre Forderungen, indem Sie Factoring nutzen. Risiken werden vermieden, Eigenkapitalquote steigt, Liquidität ist immer sofort da.

 

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