Forderungen im China-Geschäft

Aus Furcht vor einer Überhitzung der Wirtschaft tritt China bei der Kreditvergabe auf die Bremse.

Und nun droht auch noch das System der Schattenbanken zusammenzubrechen. Laden Sie hier die Studie des IMF herunter: People’s Republic of China: Financial System Stability Assessment.

Aber auch ohne politische Einflussnahme ist es nicht leicht, Geld von chinesischen Kunden zu bekommen, nachdem diese die Waren erhalten hatten und auf Akkreditivzahlung (aus Kostengründen und wegen Unhandlichkeit) verzichtet wurde.

 

Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. Hamburg in Kooperation mit der Handelskammer Hamburg, dem Ostasiatischen Verein(OAV) und dem Chinese European Arbitration Centre hatte im Januar 2010 eingeladen zur Veranstaltung

„Durchsetzung von Forderungen im China-Geschäft“.

Das Ergebnis: Ernüchternd. Wenn die Chinesen nicht zahlen, zahlen sie nicht. Das bedeutet: Die stetig zunehmenden Handelsbeziehungen zu China stellen deutsche Unternehmen vor immer neue Herausforderungen hinsichtlich der Durchsetzung ihrer Zahlungsforderungen gegen säumige Vertragspartner.

Zwei erfahrene Anwälte berichteten aus praktischer Sicht, wie deutsche Unternehmen die ihnen zustehenden Zahlungen erwirken, ob und auf welche Weise Zahlungsforderungen in China eingeklagt werden können und inwieweit sich die Situation in der jüngsten Vergangenheit verändert hat.

Programm

Referate

  1. Staatliche Gerichtsverfahren in Deutschland unter Beteiligung einer chinesischen Prozesspartei: Praktische Erfahrungen, insbesondere hinsichtlich der Vollstreckung chinesischer Urteile in Deutschland sowie deutscher Urteile in China sowie der SAR Hong Kong
    Dr. Heiko Büsing, LL.M.(UGA) (Rödl & Partner Rechtsanwälte, Hamburg)
  2. Schiedsverfahren mit chinesischen Parteien – insbesondere CIETAC und das neue Chinese European Arbitration Centre, Hamburg
    Axel Neelmeier (Schulz Noack Bärwinkel Rechtsanwälte, Hamburg)

Moderation: Harald Clapham

FLM empfiehlt, im Handel mit China Exportfactoring zu nutzen. Barzahlung bei Lieferung, und zwar von der Factoringgesellschaft. Diese verfügt in China über allerbeste Instrumente, um an vertragsgerechte Zahlung zu gelangen.

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