Rating, Eigenkapitalquote, Bilanzverkürzung – wie geht das?

Wieso wirkt sich die Eigenkapitalquote auf das Rating aus?

Durch den Forderungsverkauf können Unternehmen ihre Bilanzstruktur deutlich verbessern. Das Rating steigt, die Eigenkapitalquote steigt, die Bilanz verkürzt sich. Wie geht das?

Die verkauften Forderungen – sonst „totes Kapital“ – scheiden aus der Bilanz des Unternehmens aus.

Wie bekomme ich eine kürzere Bilanz?

Bei geschickter Mittelverwendung findet dann eine Bilanzverkürzung statt, z.B. wenn das vom Factor zur Verfügung gestellte Geld in erster Linie zur Bezahlung der Lieferantenverbindlichkeiten verwendet wird – sprich: sowohl eigene Schulden als auch eigene Forderungen sind aus der Bilanz verschwunden, denn das eine konnte mit dem anderen bezahlt werden.

Positiver Effekt dieser Bilanzverkürzung ist dann auch eine entsprechend gestiegene Eigenkapitalquote. Diese sagt viel über das Rating aus, je höher die Quote desto besser das Rating.

Risiken sinken – der Effekt der steigenden Bonität wird noch verstärkt, da die in den Außenständen eventuell verborgenen Ausfallrisiken jetzt beim Factor liegen. Risiken sind Ausfall (Insolvenz des Rechnungsempfängers), aber auch das Risiko, daß die Gelder später eingehen als geplant (Zahlungsverzug).

Finanzierung und Liquidität für den Mittelstand is Stephen Fry proof thanks to caching by WP Super Cache