Sorge um Deutsche Bank

Es steht nicht gut um Deutschland größte Bank: Das kann man an der Höhe der Versicherungsprämien ablesen. Credit Default Swaps – Versicherungen gegen den Ausfall von Anleiheschulden. Hier stiegen die Prämien für 1 Jahres Fristen jüngst über diejenigen für 5 Jahre. Der Markt beurteilt also die Wahrscheinlichkeit, dass die DB in 1 Jahr pleite geht, höher als dass dies erst in 5 Jahren passiert.

Die Kosten, einen Junior Bond gegen Ausfall zu versichern, kletterten heute auf  625 Basispunkte. Nun ist eine Prämie in dieser Höhe – über 600 – üblich für CCC-Firmenanleihen. CCC wiederum ist eine Ratingklasse nahe „Ramsch“. Junkbonds. 600 Basispunkte zahlen Kreditgeber, wenn sie befürchten, dass ihr Anleiheschuldner in den nächsten 12 Monaten kollabiert. Die Chance, dass dies passiert, wird mit über 70% Eintrittswahrscheinlichkeit gehandelt.

Die DB wird also vom Markt als Ramsch eingestuft. Allerdings: Im Hintergrund murkelt die Bundesregierung an irgendeiner Lösung, offenbar wieder einmal zu Lasten des Steuerzahlers. Ohne diese Gerüchte dürften die CDS bei über 1000 Basispunkten notieren.

Mehr bei Investmentresearchdynamics und auch hier bei Corbett Report. Ganz Deutschland müsste 18 Jahre umsonst arbeiten, um die Deutsche Bank aufzufangen und damit die ganze Welt zu retten…

Die ganze Welt mit ihren 7 Milliarden Menschen bräuchte allerdings nur ein Jahr kostenlos zu arbeiten, um die Positionen der Bank auszugleichen und die Deutsche Bank somit wieder auf sicheren Boden zu stellen.

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