Infinus: Liquidität mit Schneeballsystem
Die Infinus-Gruppe kaufte Privatleuten ihre Lebensversicherungen ab und führte sie unter eigenem Namen fort. Die privaten Verkäufer erhielten den Kaufpreis aber nicht in bar, sondern verliehen das Geld wieder an die INFINUS zurück - sie investierten das eingenommene Geld in "Produkte" der Gruppe, etwa in festverzinsliche Anleihen, in Genussrechte, vor allem aber in Orderschuldverschreibungen. Die Zinsen wurden eine ganze Weile gezahlt. Dann brach alles zusammen. Denn irgendwann haben die Manager die Zinsen nur noch aus neuem Anlegergeld bezahlen können. Mit immer ausgefalleneren Ideen sollen die Manager Liquidität vorgetäuscht haben. So schloss die Fubus-Gruppe auf eigene Töchter oder Mitarbeiter großvolumige Lebensversicherungen ab. Mit ihren Laufzeiten von 30 Jahren spülten die Verträge sofort Millionenbeträge in die Kassen. Einzelne Mitarbeiter mussten dann allerdings monatliche Prämien von 30.000 Euro oder mehr bezahlen. Nun wurden Urteile gefällt: [...]




