Tier-1-Kapitalverhältnis steigern mit Hundekeksen

Die Metro Bank hat eine erste Filiale in London eröffnet – bis 2020 sollen 100 Standorte hinzukommen.

Ziel:  mehr Transparenz und besserer Service – sieben Tage die Woche geöffnet, Kreditkarten vor Ort binnen 15 Minuten, keine Sicherheitsglas-Scheiben.

„Alles, was Sie an Ihrer bisherigen Bank hassen, wollen wir ändern“, so die Banken-Chefs.

Auch die Vierbeiner werden verwöhnt: Frei-Kekse für Hunde gehören zum Standard.

Ziel der Bank ist unter anderem, ein Tier-1-Kapitalverhältnis von mindestens 6 Prozent zu erreichen.

Was ist denn das? Hat das was mit den Keksen für die Hunde zu tun?

Nein, es handelt sich um die Kernkapitalquote, englisch Core Capital Quota. Die Quote gibt den Anteil der durch Eigenmittel  gedeckten, anrechnungspflichtigen risikotragenden Aktiva, insbesondere Kredite, an.

Aus wikipedia: Tier-1-Kapital (Kernkapital): Stammkapital, Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, eigene Aktien im Bestand, als Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien ausgewiesenes Eigenkapital, Anpassungen aus der Währungsumrechnung, Minderheitsanteile, nicht kumulative Vorzugsaktien und Sonderposten für allgemeine Bankrisiken minus unter anderem der goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte.

Die Summe hieraus wird ins Verhältnis gesetzt zu den risikotragenden Aktiva. Der sich hieraus ergebende Prozentsatz ist die Kernkapitalquote.

Sehr symphatisch!

Finanzierung und Liquidität für den Mittelstand is Stephen Fry proof thanks to caching by WP Super Cache